Extra-nativ-Olivenöl und mildes Olivenöl unterscheiden sich in Bezug auf Verarbeitung, Geschmack und Verwendung. Extra-nativ-Olivenöl ist kaltgepresst, fruchtig und aromatisch. Mildes Olivenöl ist weiterverarbeitet, geschmacksneutral und verträgt höhere Temperaturen besser. Beide eignen sich für unterschiedliche Situationen in der Küche.

Wie unterscheidet sich die Herstellung?

Natives Olivenöl extra wird mechanisch durch Kaltpressung aus Oliven gewonnen, ohne Zusatz von Chemikalien oder Zusatzstoffen. Die Oliven werden bei niedriger Temperatur zermahlen und gepresst, wodurch die natürlichen Polyphenole, Vitamine und Antioxidantien im Öl erhalten bleiben. Der Säuregehalt liegt unter 0,8 Prozent – das ist eine Anforderung für die Qualitätsklassifizierung von nativem Olivenöl extra.

Mildes Olivenöl wird aus demselben Rohstoff hergestellt, aber bei der Raffination wird das Öl erhitzt und gefiltert. Der Geschmack wird milder, der Rauchpunkt steigt und das Ergebnis ist ein geschmacklich neutrales, helleres Öl, das höheren Brat-temperaturen standhält.

Wie schmecken sie?

Extra-natives Olivenöl ist fruchtig, vollmundig und leicht pfeffrig – man kann eine Spur frisch gemähten Grases darin erkennen. Die Farbe ist typischerweise grünlich-golden. Das Aroma ist frisch und verleiht Speisen schon pur eine deutliche Geschmacksschicht. Daher glänzt es besonders als Finish-Öl.

Mildes Olivenöl ist geschmacklich nahezu neutral und bringt kein starkes Olivensgoaroma in die Speisen. Es ist heller und leuchtend gelb gefärbt. Der neutrale Geschmack ist von Vorteil, wenn das Öl Teil der Speisen werden soll.

Welches eignet sich zum Braten und welches für einen Salat?

Mildes Olivenöl eignet sich zum Braten, Frittieren und Backen, da es einen höheren Rauchpunkt und einen neutralen Geschmack hat. Natives Olivenöl extra ist am besten pur: in Salaten, Dips, Marinaden und zum Abschließen von Gerichten.

Natives Olivenöl extra kann auch bei leichtem Erhitzen verwendet werden, wie z. B. beim Schmoren oder Anbraten bei schwacher Hitze. Bei hohen Temperaturen ist mildes Olivenöl die praktischere Wahl.

Und die Ernährungsunterschiede?

Kaltpressung behält natürlich Polyphenole, Antioxidantien und Vitamine in nativem Olivenöl extra. Raffination reduziert diese Verbindungen erheblich. Beide enthalten jedoch ungesättigte Fettsäuren, und natives Olivenöl extra ist ein Grundnahrungsmittel der mediterranen Ernährung.

Mildes Olivenöl ist keine schlechte Wahl – als Pflanzenöl ist es ausgezeichnet und eignet sich gut zum Braten. Die beste Lösung ist, beides in der Küche aufzubewahren und jedes für das zu verwenden, wofür es am besten geeignet ist.

Wie wählt man das richtige Olivenöl aus?

Die Wahl hängt vom Verwendungszweck ab. Wenn Sie Geschmack und Aroma wünschen, wählen Sie natives Olivenöl extra. Zum Braten und Backen ist mildes Olivenöl eine praktische Wahl.

Achten Sie auch auf den Ursprung. Ein kaltgepresstes natives Olivenöl extra von einem einzigen Ursprung, wie Memmas Knossos, sagt klar aus, woher das Öl stammt und wie es hergestellt wurde. Memmas Knossos wird nur aus kretischen Koroneiki-Oliven gepresst, und sein Säuregehalt liegt deutlich unter 0,8 Prozent. So wissen Sie genau, was in der Flasche ist.

Bewahren Sie Olivenöl immer kühl und lichtgeschützt auf, damit Geschmack und Qualität optimal bleiben.

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