Gewürzöl, wie zum Beispiel Chiliöl, bringt eine gebrauchsfertige Kombination aus hochwertigem Olivenöl und dem Aroma des Gewürzes für die Küche mit. Es kann sowohl zum Braten als auch für Marinaden verwendet werden. In Marinaden und zum Abschmecken kommt der Geschmack am besten zur Geltung, aber auch Braten bei milder oder mittlerer Hitze gelingt gut. Entscheidend sind die Temperaturkontrolle und das richtige Timing.
Rauchpunkt und Anbraten mit gewürztem Olivenöl
Der Rauchpunkt von mariniertem Olivenöl ist praktisch derselbe wie der seines Basisöls – typischerweise extra natives Olivenöl – nämlich etwa 190-210 °C. Gewürze wie Chili verändern den Rauchpunkt des Öls nicht wesentlich. Dies ist ausreichend für Pfannenbraten, Wokgerichte und Ofengerichte, da die meisten Bratvorgänge in der heimischen Küche bei Temperaturen von 160-200 °C stattfinden.
Zum Vergleich: Mildes Olivenöl härteren Temperaturen (ca. 220–240 °C) standhalten kann, da es raffiniert ist. Aromatisierte natives Olivenöl extra eignet sich jedoch hervorragend zum normalen Kochen. Hohe Temperaturen schwächen die feinen Aromen aromatisierter Olivenöle, weshalb ihr Geschmack am besten als Finisher-Öl zur Geltung kommt.
So brätst du mit gewürztem Olivenöl
Halte den Herd auf mittlerer Stufe, sodass die Pfanne eine Temperatur von etwa 150-180 °C hält. Das reicht aus, um eine schöne Bräunung zu erzielen, ohne die Aromastoffe zu zerstören. Mit dieser Wärme verleiht das Chili-Olivenöl dem Gericht einen angenehmen Kick. Du kannst Gemüse anbraten, Fisch braten oder Zwiebeln andünsten – vermeide nur scharfes Anbraten bei starker Hitze.
Der effektivste Weg ist, zum Schluss der Zubereitung oder direkt auf den Teller gewürztes Olivenöl hinzuzufügen. Ein Schuss Chili-Olivenöl über ein fertiges Pastagericht oder Ofenfisch bringt das volle Aroma zur Geltung. Eine einfache, aber wirkungsvolle Methode, um den Geschmack von Alltagsgerichten zu verfeinern.
Arbeitsbasis für Marinaden mit gewürztem Olivenöl
Das Fett der Olivenöls löst fettlösliche Aromastoffe auf und transportiert sie gleichmäßig auf die Oberfläche des Rohmaterials. Eine auf Chiliöl basierende Marinade verbindet Öl und Gewürz zu einer Komponente, wodurch weniger einzelne Gewürze benötigt werden. Das Fett schützt das Rohmaterial auch vor dem Austrocknen und fördert die Bildung einer schönen Bratkruste.
Eine funktionierende Marinade ist einfach: Verwenden Sie Chili-Olivenöl als Basis, fügen Sie Säure wie Zitronensaft hinzu, ergänzen Sie mit Kräutern und Salz. Lassen Sie die Zutaten mindestens 30 Minuten marinieren. Dies eignet sich hervorragend für gegrilltes Gemüse, Hähnchen und Halloumi.
Wann sollte man aromatisierte Olivenöle wählen?
Gewürztes Olivenöl ist am besten, wenn Sie Speisen schnell und ohne zusätzliche Gewürze verfeinern möchten. Verschiedene Olivenöltypen eignen sich für verschiedene Zwecke
- Aromatisierte Olivenöle Marinieren, Verfeinern, Salatsaucen, langsames Braten.
- Natives Olivenöl Extra Salate, Dips, kalte Soßen, mittlere Garstufe.
- Mildes Olivenöl Backen und Braten bei höherer Hitze.
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Das mit Chili gewürzte Olivenöl „Memmas Knossos“ vereint den vollmundigen Geschmack von kaltgepresstem Öl aus 100 % kretischen Koroneiki-Oliven mit der wärmenden Schärfe von Chili. Das Öl wird mechanisch und ohne Chemikalien gepresst. Probieren Sie es zum Verfeinern von Pizza, zum Abrunden von Grillgerichten, zum Verfeinern von Suppen oder zum Würzen von Ofengemüse.
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